Sexuelle Appetenzstörung

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Eine Sexuelle Appetenzstörung (ICD-10: F52.0) bezeichnet einen nicht durch körperliche Faktoren, Substanzen oder andere psychische Störungen bedingten Zustand, bei dem es zu einer verminderten sexuellen Handlungsmotivation und/oder sexuellen Erregbarkeit kommt. Sie führt im Gegensatz zur Asexualität beim Betroffenen selbst zu einem unmittelbarem (primären bzw. intrinsischen) Leidensdruck und wird daher im Gegensatz zur Asexualität auch nicht als ich-synton sondern als ich-dyston empfunden. Menschen mit einer sexuellen Appetenzstörung wünschen sich also im Gegensatz zu Asexuellen wieder "sexuell" sein zu können.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia: Sexuelle Appetenzstörung