Polyamorie

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Die Polyamorie bezeichnet eine offene Beziehungsform, bei der die beteiligten Personen sich über den Umstand definieren, mehrere Personen gleichzeitig zu lieben bzw. lieben zu können. Dies schließt in den meisten Fällen ein erotisches bzw. sexuelles Interesse mit ein, wodurch der Übergang zum Konzept der "freien Liebe" (z.B. der 68er Generation) auch im Sinne eines häufigen Wechsels von Sexualpartnern fließend ist. Im Gegensatz zur Polygamie werden hierfür allerdings meist keine eheähnlichen Lebensgemeinschaften gebildet und keine hierarchisch organisierten Strukturen (wie z.B. ein Harem) aufgebaut. Einige Asexuelle bezeichnen sich selbst als polyamourös veranlagt, wobei in diesem Fall zusätzlich das erotische Interesse am Gegenüber bzw. das sexuelle Verlangen fehlt. Die Übergänge zur Schwärmerei und zur Freundschaft können hierbei fließend sein.