Ich-Dystonie

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Als ich-dyston bezeichnet man innere Wahrnehmungsprozesse oder Empfindungen (also Gedanken, Emotionen, Gefühle, Impulse, etc.), die als nicht als zum eigenen Selbst gehörig bzw. als dazu nicht passend erlebt werden und die somit einen Leidensdruck bzw. eine Dysphorie auslösen. Ich-Dystonie kann im psychischen Bereich ein Hinweis auf das Vorliegen einer Störung sein, wobei es hierbei wichtig ist im Hinblick auf die Quelle des Leidensdrucks (primär/intrinsisch gegenüber sekundär/extrinsisch) zu differenzieren. Ich-Dystonie tritt Beispielsweise grundsätzlich bei Transsexualität oder im Rahmen einer sexuellen Appetenzstörung auf, nicht aber bei sexuellen Orientierungen wie der Heterosexualität oder der Homosexualität und ebenso wenig bei der Asexualität, die sich unter anderem durch das Fehlen eines intrinsischen Leidensdrucks sogar explizit von der sexuellen Appetenzstörung abgrenzen lässt.

Siehe auch