Geschlechtsidentitätsstörung

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Menschen mit Geschlechtsidentitätsstörung erleben einen inneren Widerspruch zwischen ihrem Geschlecht und ihrer Geschlechtsidentität und somit einen intrinsischen Leidensdruck bzw. eine Dysphorie. Häufig spüren sie den inneren Wunsch dem anderen Geschlecht anzugehören (das eigene biologische Geschlecht bzw. der Körper fühlen sich falsch an) oder erleben einen inneren Drang sich wie Menschen des anderen Geschlechts zu verhalten bzw. als solche wahrgenommen zu werden. Manche empfinden sich auch als völlig "geschlechtslos/geschlechtsneutral" oder als zu beiden Geschlechtern gleichzeitig gehörig, bzw. erleben den Wunsch ständig zwischen den Geschlechtern zu wechseln, was sich aber häufig nur auf die sozialen Geschlechtsrollen oder auf die äußerlich sichtbaren Merkmale (wie z.B. die Kleidung) und nicht auf das Geschlecht als solches bezieht. Erfolgt eine (subjektive) Angleichung des Aussehens und/oder des Verhaltens an das innere Ideal kann dadurch häufig (zumindest temporär) eine Reduktion der inneren Anspannung bzw. der andernfalls erlebten Dysphorie bzw. des Leidensdrucks erreicht werden. Je nach Intensität und Ausprägung des erlebten Missempfindens können sich Geschlechtsidentitätsstörungen in verschiedenen Formen äußern, z.B. als Transsexualität oder in Form eines Transvestitismus.

Siehe auch