Fiktophilie

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Fiktophilie bezeichnet im weiteren Sinne das (ausschließliche) romantische und/oder erotische bzw. sexuelle Interesse an nicht in der (eigenen) Realität existenten Personen (wozu dann z.B. auch Celebrities gehören, die nur im virtuellen/medialen Kontext interessant sind). Im engeren Sinne wird mit dem Begriff nur die Vorliebe für rein virtuelle und daher komplett unerreichbare Charaktere (z.B. Comicfiguren oder selbst erfundene/imaginierte Charaktere) bezeichnet. Während "fiktophile Phasen" insbesondere bezogen auf die emotionale Seite im Kindes- und Jugendalter relativ häufig auftreten, ist eine ausschließliche Fiktophilie im Erwachsenenalter selten. Da eine sexuelle Interaktion mit virtuellen Charakteren per Definition nicht möglich ist und gegenüber realen Personen keine Anziehung bzw. Verlangen existieren, kann ähnlich wie bei der Objektophilie die Fiktophilie unter Umständen auch als Unterkategorie von Asexualität bzw. als Teil des Graubereichs angesehen werden. Der Begriff Fiktophilie selbst ist bislang nur wenig verbreitet.

Siehe auch