Autochorissexuell

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Der Begriff Autochorissexuell wurde von Anthony Bogaert geprägt um Menschen zu beschreiben, die sexuelle Fantasien haben und masturbieren aber keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen empfinden. Kennzeichnend für Autochorissexuelle ist des Weiteren eine Entkoppelung der Fantasien von Personen, d.h. für Autochorissexuelle haben sexuelle Fantasien keinen Bezug zur ihren tatsächlichen sexuellen Wünschen im Leben bzw. sie nehmen dabei explizit eine Beobachterperspektive ein. Einige Autochorissexuelle fantasieren auch nur über fiktionale Charaktere oder nicht erreichbare Celebrities und können daher als Fiktophil betrachtet werden. Der Begriff autochorissexuell kann entweder im Sinne von Bogaert als eine Unterkategorie von Asexualität oder aber als Teil des Graubereichs verstanden werden. Der Begriff ist trotz der Verwendung durch Bogaert sowohl im wissenschaftlichen Kontext als auch allgemein außerhalb der asexuellen Community kaum gebräuchlich und wird auch innerhalb dieser nur relativ selten verwendet.